"Immer App-to-date?!– Fluch und Segen für die ‚Generation Handy’!"

 Einblicke und Antworten aus der Soziologie, der Kommunikationsforschung und der Neurobiologie

Wer nur noch auf sein Smartphone schaut und von der Umwelt nicht mehr viel mitbekommt ist ein „Smombie“. Diese Kreation des Jugendwortes 2016 bringt die Ambivalenz aus Technikbegeisterung einerseits und dysfunktionalem Nutzungsverhalten andererseits auf den Punkt: Smartphone + Zombie = Smombie.

Handy und mobiles Internet gewinnen für immer jüngere Kinder und Jugendliche an Bedeutung. Eltern und Pädagogen betrachten die ausschweifendere Handynutzung von Kindern und Jugendlichen dagegen mit zunehmender Sorge und Ängsten. Doch was macht das Handy so faszinierend und sind die Sorgen der Eltern und Pädagogen gerechtfertigt? Gibt es Unterschiede im Nutzungsverhalten von Jungen und Mädchen? Hat ein zunehmender Handy-/Internetkonsum Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung von Kindern und Jugendlichen?

Der Vortrag liefert neben aktuellen Forschungsergebnissen aus den Bereichen der Soziologie und Kommunikationsforschung auch neurobiologische Erklärungsansätze für Gefahren und Potentiale der zunehmenden Handynutzung und Medialisierung des Alltages von Kindern und Jugendlichen. Smartphones sind in der heutigen Zeit ständiger Begleiter. Doch wie entsteht die Faszination für dieses Medium und kann es zu suchtähnlichen Zuständen kommen? Neben Antworten auf diese Fragen werden - je nach zeitlicher Gestaltung des Vortrages - auch Tools zur Eigen- und Fremdkontrolle sowie Methoden zur Selbststeuerung praxisnah erläutert.


Datum: 26.11.2019
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Ort: BK Herzogenrath