Zukunft der StädteRegion Aachen – Stumm oder Mumm

Da die Wahl des StädteRegionsrates das Zusammenleben und die Lernbedingungen an unserem Berufskolleg unmittelbar betrifft, durften sich unsere Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Bild von den Wahlkandidaten machen. Fünf der sechs Anwärter auf die Nachfolge von Helmut Etschenberg –alle außer Markus Matzerath von der AFD – nahmen die Einladung an und präsentierten ihre Vision für eine auch zukünftig funktionierende StädteRegion. Die wichtigsten Themen dabei waren die Digitalisierung und verbesserte Ausstattung der hiesigen Berufskollegs, sowie die Ausrichtung auf neuere Berufsfelder wie den E-Commerce-Kaufmann, der seit diesem Schuljahr aufgrund großer Nachfrage an unserem Berufskolleg angeboten wird.

Tim Grüttemeier von der CDU und aktuell amtierender Bürgermeister von Stolberg, will vor allem den Kontakt zu den kleinen und mittelständischen Unternehmen stärken, die sich dann verstärkt in den Kommunen ansiedeln. SPD-Kandidatin Daniela Jansen will sich wieder mit ihrer Städteregion identifizieren und diese für alle erlebbar machen. Das Projekt Euregiotram liegt ihr besonders am Herzen. Oliver Kriescher von den Grünen würde sogar sein Bundestagsmandat niederlegen, um unsere Städteregion anzutreiben und dabei einen Schwerpunkt auf die Elektromobilität legen.

Die ÖDP geht mit Marcel Forè ins Rennen, der vornehmlich das Leben in der Städteregion bezahlbar machen möchte und mehr Transparenz schaffen will. Für die Linke kandidiert Albert Borchert. Für ihn müssen mehr kreative Leute in die Verwaltung, die gerne auch mal querdenken, um die richtige Lösung zu finden.

Moderator Frank Schniske leitete die Podiumsdiskussion geschickt mit aktuell relevanten Fragen und konnte die Schülerinnen und Schüler zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Wahlkandidaten motivieren, die am Sonntag ihr Kreuz nun an der richtigen Stelle platzieren können.