• Berufskolleg Herzogenrath

Die „SMARTE HöHa“ (20HH1) entwickelt unter Anleitung des Wirtschaftspaten Herr Müller (KFW) in einem Gründer-Workshop pfiffige Geschäftsideen

Am Berufskolleg Herzogenrath fand für die Profilklasse 20HH1 der Höheren Handelsschule am 15.09.2020 kein Unterricht nach Plan statt. Hieran schuld war ausnahmsweise mal nicht das Corona-Virus, sondern ein Gründer-Workshop, der unter der Leitung des Wirtschaftspaten Herrn Müller (KFW-Team) stattgefunden hat. Dieser Workshop war die Auftaktveranstaltung zur Gründung eines „Junior expert“ Unternehmens, welches professionell vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln unterstützt wird. Im Rahmen dieses Programms werden den Schülerinnen und Schülern die komplexen Themen des Betriebswirtschaftslehreunterrichts realitätsnah zugänglich gemacht, denn die Schülerinnen und Schüler nehmen real am Marktgeschehen teil, indem sie eigenverantwortlich ein Unternehmen gründen und dabei die Grundprinzipien unternehmerischen Handelns an ihrem eigenen Unternehmen erproben. 

Die Lernenden wurden an diesem Tag in einem für sie unbekannten Setting von Herrn Müller und den Schulpaten Olga Raue, David Rosenbaum und Ute Stabenow, den Kolleginnen Cornelia Hellinghausen, Jennifer Krüger sowie der Bildungsgangleitung, Petra Haaken, empfangen.  Die Veranstaltung startete mit dem Austausch über bekannte erfolgreiche Unternehmen, deren Produkte und dem Nutzen dieser Produkte. In einer anschließenden Stärkenanalyse wurden die unterschiedlichen Fähigkeiten innerhalb der Schülergruppe 20HH1 herausgearbeitet und die Bedeutung der Diversität für den Erfolg eines Unternehmens aufgezeigt. Die Schülerinnen und Schüler ordneten ihre Stärken in den Kontext eines wirtschaftlichen Umfeldes ein und ermittelten ein erfolgversprechendes Geschäftsfeld. Auf Basis dieses Geschäftsfeldes wurde eine passende Zielgruppe identifiziert, die in Form einer Persona konkretisiert wurde. Diesen Auftakt moderierte Herr Müller gekonnt mit viel Humor und Charme, so dass sich die Lernenden mit vollem Engagement mit dem Projekt „Junior expert“ identifizierten.

Nach einer Erfrischungsphase begaben sich die Lernenden mit vollem Tatendrang in eine lebhafte und kreative Innovationsphase, in der bereits sehr detaillierte Geschäftsideen generiert wurden. In der abschließenden Präsentationsphase wurden die einzelnen Innovationen vorgestellt und hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit bewertet. Ein konsensualer Beschluss bildet nun den Startschuss für die Realisierung der Geschäftsidee im Rahmen des Juniorunternehmens und den Übergang zur Überlegung eines geeigneten Firmennamens sowie Anfertigung eines Businessplans im Betriebswirtschaftslehreunterricht. 

Der Workshop wurde vom Wirtschaftspaten mit einem Blitzlicht der Teilnehmer und Lehrerpaten beendet. Hier stellte sich heraus, dass die Auftaktveranstaltung für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewinnbringend war. „Heute konnte ich meine Kreativität in der Schule richtig entfalten. Ich bin völlig begeistert und gespannt, ob wir unsere Ideen weiterverfolgt bekommen.“ reflektierte der Schüler Kaan Hansen. 

Lorena Kirhardt, Schülerin der Smarten HöHa, fügte hinzu: „Durch diese Veranstaltung konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln und es war für mich sehr interessant, was andere Schülerinnen und Schüler für Ideen hatten. Außerdem fand ich, dass Herr Müller gut auf uns eingegangen ist und uns alles genau erklärt hat.“

„Durch diese Veranstaltung habe ich nun eine genaue Vorstellung, was mich in dem Projekt Junior Unternehmen erwartet.“ kommentierte Maximo Fuß, Schüler der Smarten HöHa. 

Jasmin Kolodziejczyk, Schülerin der Smarten HöHa, zog für sich ein Fazit: „Mir war vorher gar nicht bewusst, dass allein die Geschäftsidee so viel Kreativität und Arbeit erfordert. Außerdem fand ich, dass die Klasse dadurch viel mehr zusammenarbeiten konnte als zuvor.“

Die Klassenlehrerin der 20HH1, Frau Raue, resümierte: „Ich bin beeindruckt über eure Kreativität und eure pfiffigen Geschäftsideen. Ich freue mich auf den Fortgang des Projektes „Junior expert“ und bin zuversichtlich, dass die Produkte erfolgreich umgesetzt werden.“ Frau Stabenow ergänzte: „Ich habe euch heute in einer völlig anderen Rolle wahrgenommen als im üblichen Unterricht und finde ihr seid alle über euch hinausgewachsen. Weiter so!“.