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Von Markus Schneiderwind
Herzogenrath. In Kooperation mit den regionalen kaufmännischen und verwaltungstechnischen Ausbildungsbetrieben hat das Berufskolleg in Herzogenrath einen Weg gefunden, den Schülern mögliche Berufsfelder frühzeitig aufzuzeigen. Etliche Ausbildungsbetriebe fanden sich im Berufskolleg ein, um das Unternehmen zu präsentieren und interessierten Schülern ihr Ausbildungskonzept vorzustellen. „Wir wollen hier die Geschichte des Unternehmens aufzeigen und den Schülern die Ausbildungsinhalte näher bringen. Natürlich sind wir immer interessiert qualifizierte Schüler für unser Unternehmen zu gewinnen", erläutert Simone Knoben, Ausbilderin im Einkauf von AMG -Aachener Metallhandels GmbH -, den Sinn dieses informativen Nachmittags. Folgerichtig wurden in den Gruppensitzungen Rollenspiele simuliert und den Schülern unterhaltsam der Berufsalltag vor Augen geführt. SpanSet, SAINT Gobain, die Städteregion/Stadt Aachen, Wohnwelt Pallen und Aldi Süd nutzten die Plattform gerne, um die künftigen Auszubildenden von ihrem Konzept zu überzeugen. „Aus solchen Veranstaltungen können beide Seiten ihren Nutzen ziehen. Wir zeigen den Schülern ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld und die Schüler können durch ihr Interesse und ihre Qualifikation auf sich aufmerksam machen", erklärt Stephan Wagner, Regionalverkaufsleiter Aldi Süd, die Grundidee. Um diesem Vorhaben noch mehr Ausdruck zu verleihen, konnten die beiden Auszubildenden von ALDI Süd, Mario Salzburg und Lavinia Lennartz, von den vielseitigen Aufgaben berichten. „Wir mussten in der Ausbildung frühzeitig Verantwortung übernehmen und haben die Arbeitsabläufe in einem tollen Team kennen gelernt", äußert Mario seine Zufriedenheit und freut sich über die Zukunftsperspektiven, die er auch nach der Ausbildung beim Lebensmitteldiscounter geboten bekommt. Mit Sicherheit wissen die Höheren Handelsschüler und Wirtschaftsgymnasiasten des Berufskollegs in Herzogenrath nun, worauf die Ausbildungsbetriebe besonderen Wert legen und können bereits in der noch verbleibenden Schulzeit ihr berufliches Schicksal in die Hand nehmen. Laura Eschweiler, Schülerin des Wirtschaftsgymnasiums, zog daraus ihr persönliches Fazit: „Es ist absolut sinnvoll, neben dem theoretischen Schulalltag schon frühzeitig eine Richtung aufgezeigt zu bekommen, worauf später in der Arbeitswelt Wert gelegt wird." (Masch)