Mit diesem Projekt wollen wir zu einer qualitativ hochstehenden Berufsausbildung beitragen durch eine gut funktionierende koordinierende Zusammenarbeit zwischen den berufsbildenden Einrichtungen der Mitgliedstaaten innerhalb der Euregio Maas-Rhein unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lerninhalte und der Bildungssysteme und der Vielfalt ihrer Kultur und Sprache.
Beteiligte Partner sind das ROC Leeuwenborgh, ZAWM Eupen, BK Eschweiler und das BK Herzogenrath.
Durch Nutzung aller möglichen Ressourcen soll eine enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit hergestellt werden, um auf grenznahe Bedürfnisse flexibel reagieren zu zu können. Ferner soll ein gegenseitiges Vertrauen in die nationalen Bildungssysteme aufgebaut werden zur Förderung eines grenzenlosen Raumes für europäisches lebenslanges Lernen. Erworbene Qualifikationen und Kompetenzen im Bereich Handel / Einzelhandel sollen in kleinen Schritten (innerhalb der Euregio Maas-Rhein) wechselseitig anerkannt werden. Als Bezugssystem für den Vergleich und die Anrechnung von Qualifikationen dient der EQR mit seinen acht Referenzniveaus.
Gerade Menschen, die in unmittelbarer Grenznähe wohnen (hier in der Euregio -Maas-Rhein treffen 3-Länder zusammmen) bestehen aus Traditionen gewachsen immer noch Vorurteile, vor allem was Ausbildung und Qualifikationen angeht, hier wollen wir durch gegenseitigen Besuch der Bildungseinrichtungen, der Betriebe, der Behörden, der Kammern, der Einzelhandelsverbände etc. eine Kommunikationsstruktur und damit ein Vertrauen schaffen und aufbauen, die es ermöglicht nachhaltige grenzüberschreitende Aktivitäten durchzuführen, mit dem Ziel von Anerkennungen der Qualifikationen und Kompetenzen bis hin zu einer "Tri-Diplomierung".
Junge Menschen im beruflichen Alltag sollen damit besser vorbereitet werden auf einen erweiterten Arbeits- und Lebensraum , die "Euregio Maas-Rhein", weiterhin die Bedeutung von lebenslagem Lernen erfahren und mehr Mut zur Mobilität bekommen. Aber auch die Betriebe sollen erfahren , dass sie durch einen grenzüberschreitenden Austausch einen Mehrwehrt erfahren. Durch den Austausch von Lehrer/innen und Auszubildenden sollen Erfahrungen gesammelt werden, die es ermöglichen, gemeinschaftliche Teile eines Curriculums konkret zu erfassen und auszuüben und in Verbindung mit den Institutionen, die in den jeweiligen Ländern für die Abnahme von Prüfungen verantwortlich sind am Ende eine gemeinsame "euregionale Abschlussprüfung" machen, die dann in allen 3 beteiligten Ländern anerkannt wird. Ebenso soll die Zusammenarbeit zwischen Arbeitsleben und Berufsschule intensiviert werden durch die gemeinsame Teilnahme von Ausbildern - Lehrern - und Lehrlingen an Bildungsgangkonferenzen.