Internetprojekt im Bildungsgang Allgemeine Hochschulreife Der Ablauf ist mit dem der klassischen Austauschprojekte vergleichbar, wobei die Begegnungen mit der Partnerschule in Paris eher wie Seminare organisiert werden.
Phase 1: Der Fremdsprachenunterricht findet zum Teil im EDV-Raum statt.
Die Arbeitsanweisungen sowie die Beschreibung von Hardware- und Software-Bestandteilen werden in der Fremdsprache vermittelt. Die Schüler lernen hierdurch einige Aspekte des Internets kennen, wie z. B. E-Mails in der Zielsprache mit der Partnergruppe auszutauschen.
Phase 2: Austausch von E-Mails mit den Schülern der Partnergruppe.
Ein erstes Kennenlernen findet im virtuellen Raum durch Texte und Bilder statt, mit denen die jeweiligen Schulen und Regionen bzw. Länder beschrieben werden. Parallel dazu wird die Fahrt zu den Partnern vorbereitet.
Phase 3: Fahrt der Kursteilnehmer zu den Partnern nach Paris.
Hier lernt man sich besser kennen, man entdeckt die Stadt unter der Führung der französischen Schüler und verbringt eine intensive Zeit zusammen. Der Arbeitsteil besteht darin, dass die Gastgeber die Besucher in eine Internet-Technik einweisen. Französische Schüler können zum Beispiel ihren deutschen Gästen in kleinen Gruppen zeigen, wie man in Frankreich Informationssuche im Netz durchführen kann (z.B. www.wanadoo.fr). Themen werden festgelegt, die später gemeinsam behandelt werden.
Phase 4: Dokumentation der Studienfahrt und Vorbereitung des nächsten Treffens.
Phase 5: Gegenbesuch.
Die deutschen Schüler zeigen z.B. ihren französischen Gästen, wie Webseiten erstellt werden. Sie haben dies während der Phase 4 auf Französisch gelernt. Die deutsch-französische Arbeitsgemeinschaft muss nun die Regeln ihrer künftigen Zusammenarbeit festlegen. In den folgenden Wochen sollen gemeinsam Webseiten über ein ausgewähltes Thema geschrieben werden.
Phase 6: Nach der Rückkehr schreiben die deutschen und französischen Schüler ihre jeweiligen Webseiten.
Per E-Mail tauschen sie ihre Erfahrungen aus und erarbeiten Vorschläge für das gemeinsame Ergebnis.
Das Projekt ist für ein Schuljahr vorgesehen. Die Zusammenarbeit kann diese zeitliche Grenze überschreiten.!! Auslandspraktikum Sowohl als Berufsvorbereitung für die Berufsschule als auch als zusätzliche Auslandserfahrung nach der Berufsschule wird den Schülern die Möglichkeit angeboten, ein Berufspraktikum im Nachbarland (in Lille, Paris oder Lüttich) zu absolvieren. Die Vermittlung der Praktikantenstelle und der Unterkunft sowie die Betreuung der Praktikantin bzw. des Praktikanten wird von der Partnerschule übernommen. Dies gewährleistet, dass das Praktikum unter den besten Voraussetzungen und mit einem Maximum an Sicherheit durchgeführt werden kann.