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25.09.2017

Der Blick hinter den Eisernen Vorhang– Berlinfahrt 2017


Am 14.09.2017 traten wir gemeinsam als Klasse (15WG1) die Reise nach Berlin an. Mit der Deutschen Bahn erreichten wir 5 Stunden später Berlin. Hungrig kamen wir im A&O Hostel in Berlin Friedrichshain an. Eine Stunde später begann dann schon das Programm. Der erste Stopp war die Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg. Dort bekamen wir eine sehr interessante Führung von einem netten Guide, der uns durch den Alltag der DDR führte mit einmaligen Einblicken, die die damalige Situation für uns greifbarer scheinen ließ. Der Abend stand uns zur freien Verfügung und in kleineren Gruppen genossen wir so die Freizeit.

 

Freitag startete für uns sehr früh, da die Führung in der Gedenkstätte Hohenschönhausen schon um 9:00 Uhr begann. Der Guide war ein ehemaliger Häftling des Stasi-Gefängnisses, was die komplette Führung für uns noch viel anschaulicher machte, da er die Situation, unter der er damals litt, emotional beschreiben konnte. Zusammen fuhren wir nach Berlin Mitte und dort hatten wir dann den Nachmittag zur freien Verfügung. Wir teilten uns in kleinere Gruppen auf. Eine dieser Gruppen machte einen Ausflug zum Brandenburger Tor und danach zum Reichstag, um auch außerhalb des Programmes ein paar Sehenswürdigkeiten gesehen zu haben. Den Abend ließen wir als Klasse bei einem gemeinsamen Essen in Kreuzberg ausklingen.

 

Samstagmorgen startete ein wenig entspannter als der Morgen davor, da wir eine Fahrradtour an der Berliner Mauer entlang machten. Mit zwei Fahrradführern entdeckten wir verschiedene Teile von Ostberlin, welche wir sonst nicht gesehen hätten. Unter denen war zum Beispiel die Gedenkstätte Bernauer Straße, wo ein Stück der Berliner Mauer rekonstruiert wurde. Dort konnte man den Todesstreifen und die damit zusammenhängenden Überwachungstürme sehen. Unser Guide erzählte einige Fluchtgeschichten, welche die Emotionen der DDR-Bürger nahbarer werden ließen. Andere Stopps der Fahrradtour waren zum Beispiel der Check-Point-Charlie und viele mehr. Nach der Fahrradtour hatten wir noch ein wenig Zeit bis wir uns dann wieder zum Hauptbahnhof begaben. Am späten Abend kamen wir wieder in Herzogenrath an und verabschiedeten uns voneinander. Damit endete eine sehr aufregende, anstrengende aber auch sehr aufschlussreiche Fahrt und jeder hat viele Eindrücke mit nach Hause nehmen können.

 

Grace Krupinski

(Schülerin der 15WG1)