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26.01.2017

Individuelle Förderung groß geschrieben


Herzogenrath. Mittwochs in der dritten und vierten Stunde wird der Unterricht im Klassenverband der 9 Oberstufenklassen der Höheren Handelsschule aufgelöst und die Schülerinnen und Schüler nehmen am Förderkonzept der Schule teil.

 

Während der sogenannten „Förderkursstunden“ stehen für die Schüler der Höheren Handelsschule acht Fachlehrerinnen und Fachlehrer bereit, die mindestens eines der Hauptfächer – Englisch, Deutsch, Mathematik, BWR - unterrichten, und zusätzlich Lehramtsstudenten, die Unverstandenes auf Nachfrage noch einmal erklären. 

Dass dieses Konzept Früchte trägt und die Leistungen der Schüler und Schülerinnen signifikant steigert, stellen auch die Schüler fest, die das Angebot regelmäßig nutzen. „Herr Rosenbaum erklärt hier alles nochmal in Ruhe und nimmt sich wirklich Zeit für uns. Mittlerweile bin ich richtig gut in Mathe geworden“, schildert Anna-Lena Steffens aus der 15HHA fast schon etwas ungläubig ihre Mathekarriere. Und ihre Mitschülerin, Dilara Keles, weiß, dass dieses Förderangebot des Berufskollegs keine Selbstverständlichkeit ist. „Wir wissen, dass dieses zusätzliche Engagement der Lehrer zu schätzen und nehmen das Angebot deswegen besonders motiviert an. Wir haben uns fast alle in den Hauptfächern verbessert“, ist Dilara einfach glücklich den Förderkurs jetzt in vollen Zügen nutzen zu können.

Um zielgerichtet arbeiten zu können, führen die Klassenlehrer regelmäßig persönliche Zielvereinbarungsgespräche mit den Schülern, deren Ergebnisse und Vereinbarungen, so auch der Besuch von Förderkursen, protokolliert und in einem Logbuch festgehalten werden. Insbesondere sind es aber die jeweils unterrichtenden Fachlehrerinnen und Fachlehrer, die den Schülern empfehlen, den entsprechenden Förderkurs zu besuchen. Sie benennen auf einem Laufzettel für den einzelnen Schüler entsprechende Aufgaben, die im Förderkurs bearbeitet werden sollen. Schüler kommen mit diesen Aufträgen oder mit eigen formulierten Anliegen in die entsprechenden Arbeitsräume, deren Türen in diesen Stunden offenstehen, und bitten die Lehrer um entsprechende Unterstützung. Während der 90 Minuten arbeiten die Schüler entweder in Kleingruppen an themengleichen Arbeitsaufträgen oder individuell an speziell ihnen zugeordneten Aufgaben. Insbesondere vor Klausuren nutzen die Schüler die Förderkurse, um zusätzliche Aufgabenstellungen zu bearbeiten und zielgerichtete Fragen zu stellen. Regelmäßig zu Ende des Halbjahres äußern die Schülerinnen und Schüler in einer anonymen Umfrage ihre Meinung zum Förderkonzept. Auch wenn nicht alle Schüler die Förderkurse wahrnehmen, so betonen diejenigen, die regelmäßig oder sporadisch einen Förderkurs besucht haben, die individuelle Betreuung und Arbeitsmöglichkeit, die kleinen Arbeitsgruppen und die gelöste und freundliche Arbeitsatmosphäre als besonders positiv.      „In regelmäßigen Konferenzen evaluieren die am Förderkonzept beteiligten Lehrerinnen und Lehrer ihre Arbeit und etablieren es als feste Institution an unserem Berufskolleg zur Leistungsverbesserung von jedem einzelnen Schüler“, schildert Schulleiter Thomas Stephan stolz den Erfolg des pädagogischen Konzepts.

Hinweis: Am 5.2 findet der Tag der offenen Tür am Berufskolleg Herzogenrath statt, mit der Möglichkeit sich für die jeweiligen Bildungsgänge direkt schriftlich anzumelden. Am besten direkt mit Lebenslauf, Lichtbild und dem Halbjahrszeugnis vorbei kommen, um die Anmeldung direkt verbindlich durchzuführen.